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Geschichte des Mährischen Kuhländches

Lage

Wenn man von Olmütz, der früheren historischen Hauptstadt Mährens, in Richtung Ost, auf dem Wege, der nach Krakow in Polen führt, geht, kommt man nach gut 45 Kilometern zu einer Ebene. Zwischen den Hügeln des Altvatersgebirges nordwestlich und dem Gebirgszug der Beskyden südöstlich erstreckt sich dieses Tiefland vom nördlichen Fluss der Oder sowie den verschiedenen Mündungen kleinerer Zuflüsse her. Es wird das "Mährische Tor" genannt und es bildet eine Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee. Hier fängt ein Land an, dass von seiner, damals vorwiegend deutscher Bevölkerung, "Kuhländchen" genannt wurde. Ein Land, ungenau begrenzt, mit saftigen Wiesen, fruchtbaren Feldern und grünen Hügeln. Das Dickicht von Weiden, ebenso wie die Buchen und Erlen, säumen die junge Oder und die zahlreichen Teiche um. Das Malerische an dieser Landschaft sind die Gebirge am Horizont, die unseren Blick auf sich ziehen und sich wegen der Ferne nur ahnen lassen. Die Burgruinen, die früheren Wachtürme des Kuhländchens, lassen an die Kampfzeiten der Ritter im Mittelalter und an den Exodus während des 30-jährigen Krieges erinnern. Das Kuhländchen war ein Land mit blühender Landwirtschaft und einer besonders erfolgreichen Tiererzeugung, von der der Name herkommt. Auf der Weltausstellung im Jahre 1873 in Wien wurde die "Zucht des Krawarn-Rindes" für ihre hervorragende Milchleistung bewertet.

LOKALIZACE


Satzart: Geschichte
DATENAKTUALISIERUNG: Vladimír Petřvalský (Obecní úřad Bartošovice) org. 56, 03.08.2009 v 08:51 hodin