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Lysá hora - co říkají pověsti? [ Gerücht ]

Lysá hora (Kahler Berg) - was sagen die Legenden über ihn?

Aus dem Buch "Sagen und Legenden" - geschrieben von Jiřina und Jaromír Polášek.
Lysá hora ist angeblich bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Das Wasser flie3t über und wird alles überschwemmen, wenn die Leute ihre Sünden vollbracht haben und der Jüngste Tag kommt. Seit jeher verbirgt Lysá hora in seinem Inneren den Schwarzen See und seit Jahrhunderten blicken die Fichten vom Gipfel auf die nicht-würdigen und wüsten Leute herab, die danach streben durch Naturschätze reich zu werden.
In diesem Berg ist auch das Heer der sagenhaften schlesischen Ritter verborgen. Solange die Rabben noch über dem Berg fliegen, ist die richtige Zeit noch nicht gekommen. Wenn sie dann im Wiesengrund herumfliegen, fahren die Ritter zu Pferde hinaus und werden den Feind bekämpfen. Jährlich am Tag des Heiligen Georgs schlägt der Tambour einen Paukenschlag und das Heer schläft weiter.
Auf dem Lysá hora tief in seinem Inneren befindet sich eine geheime unterirdische Höhle mit einem gro3en Schatz, den eine riesige Schlange bewacht und von dem niemand wei3, wo er genau verborgen ist. In dieser Höhle lebte die Hexe "Wilde Hana". Als Juráš auf verräterische Weise Ondráš tötete und andere Stra3enräuber erwischt oder aufgehängt wurden, begann Hana den Ondrášs Schatz zu behüten. Einer der gefangenen Räuber verriet auf der Folterbank das geheime Versteck des Schatzes und in Kürze wurde das Heer beauftragt, die Hexe ausfindich zu machen und den Schatz zu heben. Als die Soldaten diesen wilden Winkel umschlossen und sich vorsichtig dem Höhleneingang näherten, ertönte auf dem Felsen über der Höhle das furchtbare Zetergeschrei der Hexe Hana. Sie drohte mit der Faust und begann zu hexen. Plötzlich fuhr ein gewaltiger greller Blitz vom Himmel. Es donnerte und der gro3e Felsen setzte sich mit der alten Hexe in Bewegung, die daraufhin in die unterirdische Schlucht herabstürzte. Das Gestein schloss den Eingang des geheimen unterirdischen Verstecks. Der Geist der Hexe erscheint in der Umgebung von der Ondráš Vertiefung in Gestalt einer gro3en Schlange mit goldener Krone auf dem Kopf.
Der Schatz vom Räuber Ondráš ist angeblich in Ondrášs Höhle auf Lukšinec über die Ortschaft Malenovice verborgen. Diese Höhle ist 34,5 Meter tief und mündet auf dem Grund in eine Kammer mit 4x5 Metern. Die Gesamtlage der begehbaren Höhlen auf allen Ebenen ist 217 Meter. Die kleine Höhle von Ondráš ist 5,7 Meter tief und 10.5 Meter lang. Die Kalte Höhle hat die Länge von 10,5 Meter und ist mit Schutt gefüllt.
Eine andere Legende sagt, dass die sagenhafte Schlange mit der goldenen Krone auf den Nordwestabhängen vom Lysá hora lebte, als Herr aller Schöpfung in den Bergen. Wolang sie damals kroch, verbrannte sie alles. Heute finden wir auf diesen Plätzen Wiesen und Waldlichtungen. Sie war der grö3te Feind von Wilderern und Dieben, die den Waldfrewel trieben und Holz stiehlen.
Auf dem Lysá hora stand eine Kapelle. Wahrscheinlich stände sie bis heute, wenn nicht ein freilaufendes Pferd hineingekommen wäre, sich in der Kapelle umgesehen und die Tür hinter sich zugemacht hätte. Diese konnte man dann nicht von au3en öffnen und da man das Pferd nicht eingehen lassen wollte, musste die Kapelle niedergerissen werden
Zu dem Lysá hora flogen die Hexen aus ganz Schlesien und veranstallteten ihre Umtriebe und Sabatten, an denen auch Luzifer und andereTeufel teilnahmen. Jeden Verirrten umtanzten sie bis zum Tode. Deshalb findet am 1. Mai die traditionelle turistische Veranstaltung statt - Zusammenflug der Hexen auf dem Lysá hora.

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Satzart: Gerücht
DATENAKTUALISIERUNG: Vladimír Ondruch (Lysá hora) org. 151, 11.02.2009 v 11:21 hodin