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TOMÁŠEK František, kardinál

FRANTIŠEK TOMÁŠEK

30. 6. 1899 Studénka - 4. 8. 1992 Praha

Ein lächelnder, ruhiger, würdiger Mann verteidigte seit dem Ende der achtziger Jahre öffentlich die menschlichen Rechte und die bürgerliche Freiheit und trotzte der Totalitätsmacht. Der Geistliche, Olmützer Weihbischof, wurde vier lange Jahre in einem Arbeitslager in fünfziger Jahren interniert, im Jahre 1977 wurde er zum Kardinal und ein Jahr später zum Prager Erzbischof. Obwohl er sehr krank war, übte František Tomášek alle Pastoralleistungen aus, sorgsam von der Polizei bewacht. Trotzdem flog er nach Roma, wo die seliggesprochene Anežka aus Böhmen im Jahre 1989 heiliggesprochen wurde. Nach der Rückkehr gliederte er sich in die Novemberrevolution tatkräftig ein. Durch seine Vermittlung segnete Anežka das ganze Volk auf dem Weg zu der Wiedergewinnung der Freiheit. Die Gedenktafel an dem Geburtshaus in Studénka erinnert daran, daß eine der größten Gestalten der modernen Kirchengeschichte in unserem Staat gerade hier zur Welt kam. Es war wirklich einnachahmenswerter Mensch.

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WEITERE INFORMATIONEN: http://www.mesto-studenka.cz

DATENAKTUALISIERUNG: Ladislav Hollý (archívní záznam) org. 56, 10.10.2006 v 08:10 hodin